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Microsoft Hyper-V

Die Hyper-V Technologie von Microsoft stellt eine leistungsfähige, serverbasierte Virtualisierungsplattform für Hosts mit x64-Prozessoren bereit. Auf einem einzigen Server können so 32-Bit x86- sowie 64-Bit x64-Betriebssysteme (z.B. Windows, Linux, etc.) gleichzeitig parallel betrieben werden.

Die Hyper-V Lösung ist auf zwei Arten erhältlich:

- als Merkmal von Windows Server 2008
- als Merkmal von Windows Server 2012
- als eigenständiges Produkt Microsoft Hyper-V Server

Bei Windows Server 2008 steht Hyper-V als Rolle zur Verfügung – nicht nur bei der vollständigen, sondern auch bei der Server Core-Installationsoption.

Hyper-V ist als fester Bestandteil in folgenden x64-Produkten von Microsoft integriert:

- Windows Server 2008 Standard
- Windows Server 2008 Enterprise
- Windows Server 2008 Datacenter
- Windows Server 2008 R2 Standard
- Windows Server 2008 R2 Enterprise
- Windows Server 2008 R2 Datacenter
- Windows Server 2012 Standard
- Windows Server 2012 Datacenter
- Windows Server 2012 R2 Standard
- Windows Server 2012 R2 Datacenter

In den 32-Bit Versionen der Server-Betriebssysteme ist Hyper-V nicht enthalten.

Microsoft Hyper-V Architektur


Integrierte Hochverfügbarkeit
Zusammen mit dem Failover-Clustering von Windows Server 2008 Enterprise und Windows Server 2008/2012 Datacenter vereinfacht Hyper-V im Katastrophenfall Datenwiederherstellung von virtuellen Maschinen, die im SAN gespeichert sind.
Sollte der physische Host, auf dem die virtuellen Maschinen laufen, plötzlich mit einem Hardwaredefekt ausfallen oder für Wartungsarbeiten abgeschaltet werden, lassen sich die betreffenden virtuellen Maschinen mittels der Funktion „Quick-Migration“ automatisch auf einem anderen Serverknoten des Clusters wieder in Betrieb nehmen. Auf diese Weise werden geplante und ungeplante Ausfallzeiten des IT-Betriebs minimiert. Unter Windows Server 2012 steht außerdem eine Replikationsfunktion für virtuelle Maschinen zur Verfügung, mittels derer virtuelle Maschinen von einem Host auf einen oder mehrere andere Hosts im laufenden Betrieb repliziert werden können. Diese Replikation erfolgt hardware- und speicherunabhängig und der Zeitversatz beträgt dabei maximal fünf Minuten.

Verwaltung

Hyper-V passt sich nahtlos an bestehende IT-Infrastrukturen an, da sich vorhandene Administrationswerkzeuge wie Microsoft System Center für Patching, Provisionierung, Verwaltung und Support ebenfalls für Hyper-V verwenden lassen. Über die WMI-(Windows Management Instrumentation-)Schnittstelle sowie die Windows PowerShell können Unternehmen Hyper-V Lösungen ohne zusätzliche Komponenten individuell anpassen und in die eigenen Prozessabläufe integrieren. Hyper-V ermöglicht die Verwendung einheitlicher Werkzeuge, um sowohl physische als auch virtuelle IT- Infrastrukturen einheitlich zu verwalten und zu sichern – beispielsweise über Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) und Microsoft System Center Data Protection Manager (SCDPM).
Mithilfe der in Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 enthaltenen PowerShell sind Hyper-V und SCVMM komplett skriptbar. Dies ermöglicht effiziente Automatisierung. Ist zum Beispiel die Auslastung auf einem physischen Host besonders hoch, können die darauf laufenden virtuellen Maschinen mithilfe des System Center Operations Manager automatisch auf einen anderen Host verschoben werden. Ebenso ist es möglich, physische Computer mittels SCVMM automatisch zu virtualisieren und so die Konvertierung von physischen zu virtuellen Maschinen für eine Vielzahl von Servern automatisiert durchzuführen.



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